Die größte der Karibischen Inseln ist Kuba mit seiner Hauptstadt Havanna, in der rund elf Millionen Menschen leben. Rum, Musik und Zigarren haben das Land und die Insel neben seiner reichen Geschichte und Kultur bekannt werden lassen. Die UNESCO erklärte einige Denkmäler der Hauptstadt und den nahe gelegenen Ferienort Varadero zum Weltkulturerbe. Die beste Reisezeit für eine Fahrt nach Kuba liegt zwischen Dezember und dem Monat April, dann ist die Regenzeit durch und die Hitze der Sommermonate ist noch fern. Allerdings ist dies überhaupt die Hauptsaison und so scheinen manche Ziele total überlaufen zu sein. Unterkünfte sind dann oft ausgebucht, es lohnt also eine rechtzeitige Buchung einige Zeit im Voraus.

Wer sich nicht nur für Kultur und Geschichte der Insel interessiert, kommt sicherlich auch wegen der zahlreichen Aktivitäten nach Kuba, die hier angeboten werden. Auf Kuba gibt es sehr viele unheimlich schöne Strände. Der bekannteste davon liegt bei Havanna und nennt sich Playa del Estes. Bekannt sind aber auch Varadero, Santa Lucia und Cayo Largo. Es gibt auch eine große Anzahl kleiner, sehr intimer Buchten, für deren bessere Erreichbarkeit sich der Urlauber aber einen Mietwagen leisten sollte.

Die Korallenriffe vor Kuba sind durchaus mit den berühmten Riffen im Roten Meer vergleichbar und so verwundert es nicht, dass eine große Anzahl von Urlaubern einzig und allein zum Tauchen auf die Insel kommt. Ausrüstungen können aber nicht an jedem Ort verliehen werden, daher sollte sich ein Interessent rechtzeitig darüber informieren und nötigenfalls eine eigene Ausrüstung mitbringen. Auch sind die wenigen Tauchschulen häufig einige Zeit im Voraus ausgebucht. Das am besten ausgestattete Tauchzentrum ist übrigens an der Punta del Este zu finden. Die gesamte Flora und Fauna der Meere rund um Kuba steht unter Naturschutz, was zwingend beachtet werden sollte.

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Wer möchte, kann auch auf Kuba inzwischen Yachten für Törns chartern, was bis vor kurzem noch undenkbar war. Es gibt rund um Kuba Wassersport – Basen, in denen der Verleih von Segelbooten, Kajaks oder Surfbrettern angeboten wird. Auch das Angeln ist auf Kuba möglich, der Fischreichtum ist bemerkenswert. Auch Hochseeangeltouren werden von verschiedenen Orten aus angeboten. Natürlich gibt es auf Kuba auch einige lohnende Ausflugsziele, wie zum Beispiel Sierra Maestra, das Gebirge mit einer Höhe von knapp zweitausend Metern. Interessant ist auch der Gran Piedra Nationalpark im Süden der Insel oder Soroa. Die umgebende Bergregion wurde durch die UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt. Wie man sieht, hat Kuba für jeden etwas zu bieten. Kultur und Geschichte, Natur und Sport – auch Familien werden hier sicher das passende Angebot finden und den Alltagsstress abschütteln können.

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